Tradition und Kultur im Glocknerdorf

Die Menschen und das Dorf

Die Landschaft

Sie wurde von einem großen Architekten entworfen, von der Eis- und Flußerosion gestaltet und im Widerspiegel der Natur und Mensch für unser Auge schön gemacht.

Drei in den eiszeitlichen Trog nachgeschwemmten Schuttkegel verstärkten die Talweitung. Der von Lärchenbeständen verdeckte Zutritt zum Ködnitztal und die nur von der Dabaklamm durchbrochene Trogwandung gegenüber dem einst hocheinmündenen Dorfertal verleihen dem Kalser Boden Talschluss-Geborgenheit.

Die Dorfbewohner

Eine Charakterbeschreibung für die Menschen einer ganzen Talschaft zu versuchen, ist ein fragwürdiges Unterfangen. Soviel aber darf behauptet werden: Fleiß und Sparsamkeit, Unternehmungsfreude, Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt sind Grundeinstellungens des Kalsers. Gastfreundschaft hat Tradition, der Kalser ist an der Welt interessiert, Neuem gegenüber aufgeschlossen und kritisch.

Die Lebensweise

Trotz bedeutender wirtschaftlicher Besserstellung in den letzten Jahren mag die Lebensweise der Kalser in den Augen mancher Besucher einfach erscheinen. Die Frage, ob sich die bäuerliche Struktur in all seinen Funktionen halten kann, ist auch für Kals die Zukunftsfrage. Vom dörflichen Handwerk ist durch den modernen Markt nur mehr sehr wenig übriggeblieben.

Das Siedlungsbild

Kals ist ein gutes Beispiel alpenländischer Dorf- und Weilersiedlung. Die wenigen Einödhöfe finden sich in extremen Lagen des Ködnitztales. Im Schliederlerhof (1.730 m) erreicht Kals die höchste Siedlungsgrenze Osttirols. Die Hofform ist bajuwarischer Herkunft, in flacheren Lagen herrscht das salzburgisch-tirolerische Einhaus vor. In Steillagen findet sich die Hofform getrennt im Paarhof wieder.

Das Traditionsbewußtsein

Wesentlich für das Selbstwertgefühl einer Gemeinde ist das Tradtionsbewußtsein als Brücke nicht nur vom Heute ins Gestern, sondern auch vom Heute in Morgen. Es stellt ein unsichtbares Kapital dar, das man als "Lebenswissen" der Bewohner wieder in das rechte Licht rücken muß. Dazu gehören ein Naheverhältnis zur Natur; der bäuerliche Instinkt ist dafür Ausdruck und Nutzanwendung.
Wesentlich für dieses Leben ist auch das Wissen um die Geschichte und das Denken und Handeln im Generationenvertrag.
Wesentlich für das Selbstwertgefühl einer Gemeinde ist auch das Nahverhältnis zum Nachbarn. Die Nachbarschaftshilfe und Gastfreundschaft ohne Vorbedingung sind Ausdruck dafür.

13. Europäischen Dorferneuerungspreis 2014

Kals am Großglockner schafft es beim 13. Europäischen Dorferneuerungspreis 2014 in die höchste Kategorie - der "Champions-League" der Dörfer.
Unserer Gemeinde wurde für seine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität ausgezeichnet. Hier finden Sie die dazu die Broschüre  "besser.leben. in Kals am Großglockner" zum Herunterladen.

pdfDownload Broschüre "besser.leben."

Eine Bilderreise durch das Glocknerdorf Kals

Tradition & Kultur im Glocknerdorf

Wesentlich für das Selbstwertgefühl einer Gemeinde ist das Tradtionsbewußtsein als Brücke nicht nur vom Heute ins Gestern, sondern auch vom Heute in Morgen.